6Pack ab 5 Monaten! - Oder wie es machbar ist den Kampf gegen das eigene ICH ins Lot zu bringen

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Samstag, 2. Januar 2016

Neujahrstraining Wien-Tulln Tulln-Wien

Nach einer tierfreundlichen Silvester-Chillparty mit Freundinnen und Freunden dachte ich, ich bin fit für ein Krafttraining am 1.1.2016. Ich entschied mich für die Aufräumvariante. Alles fertig in Ordnung bringen, damit ich vor allem eines heuer immer habe: GENUNG ZEIT. Wohlstand und Wohlbefinden stehen bei mir an Nr. 1. Um das Leben zu können bedarf es an MUT...
Meine Starts in die Jahre 2014 und 2015 waren eher durch Krankheit geprägt. Erkältungen, zwangen mich zu ungewollten Pausen. Ende 2014/2015 war das besonders schlimm. Ich konnte 2014 nicht mal komplett an der Familienfeier teil haben, weil ich 38Grad Fieber hatte. Eine schlimme Erinnerung. Zwischendruch war alles ok und dann wieder BAAAAM! Krank. Nein Danke sage ich dazu. Nicht alles kann ich selbst steueren. So viel ist klar. Was ich kann ist, mein Leben so einrichten, dass mein Körper sich ebenso wohl fühlt wie mein Geist. Genau dieses Gefühl des absoluten Einklanges erlebte ich schon oft beim Laufen, vor allem beim Marathon 2012. Laufen, besonders lange Läufe dienen mir schon seit vielen Jahren als Medikament gegen aufkommende Alltagsdepressionserscheinungen. Zudem lassen sich lebenskonforme Kummer- und Trauerfälle so bewusst verarbeiten und werden nicht komplett in die tiefen des geschützten Unterbewussten verschoben. Eben nur soviel davon Notwendig ist.


Jedes Medikament hat irgendeine Nebenwirkung, oder? Bei mir heisst sie "Runners High", ein schöner Zustand. Ein Zustand, den viele Menschen, ich früher auch, gut gebrauchen können. Ich hatte leider eine Überdosis erwischt. Das Gefühl hatte ich schon lange.



Also begab ich mich auf Spurensuche und trainierte paralell ein bisschen anderes für den nächsten Marathon. Immerhin war es eine schöne Vorstellung mal irgendwo, vielleicht sogar in New York einen Marathon zu bestreiten. Ich muss dazu sagen, dass ich einen Ultra-Marathon, irgenwo in der Halbwüste noch nicht ganz ausschließe, auch wenn ich dort vermutlich als Letzte ins Ziel komme. Müllwagenbedrohungen gibt es dort bestimmt keine ;-) Doch das ist eine andere Geschichte.


Ich liebe es zu laufen, ich werde auch ein bisschen weiter laufen. Ich freue mich sehr aufs Training mit meiner Laufkumpanin. Ich laufe bestimmt kürzere Strecken, bis zu 22,5 km weiter.

2011 bin ich nach einer persönlich sehr heftigen Zeit mit Freunden nach Tulln gelaufen. Wow das tat gut. Dieser Lauf half mir arbeitsfähig zu bleiben und nicht durch einen fadenscheinige Erkältung WO geben zu müssen. Der Lauf brachte tolle Gespräche und viel Schweigen. Der Lauf half mir auf die Sprünge zu meinen nächsten Schritten. Ich hatte mein Leben verändert und war bereit mutig zu sein...




Dazwischen liegt ein langer Weg. Der Weg meiner FILMGESCHICHTE. Sie findet sich als Drehbuchnotitz online.


Im Advent 2015 war ich nach langem harten Trainings bereit mir was an zu schauen. Meine Marathonfähigkeit. Ich lief und ging von Tulln nach Wien. Alleine. Ohne Freunde. Ohne Freundinnen. Mit Freundinnen gabs back up übers Telefon und Freundunterstützung im Ziel. Was ich fest stellen durfte? Langstrecken-Laufen ist für mich mit Vorsicht zu geniessen, wenn es mir gut geht. Die Nebenwirkungen nehmen dann Überhand.
Ich freue mich sehr auf mein heutiges Training. KRAFT ist angesagt. Immerhin geht es um den 6Pack, oder? :-) Mein Neujahrestraining schaffe ich in Balance statt mit einem High!

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